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Von der Lust eine Frau zu sein – nach Gottes Plan

Die Frage, was eine Frau im Kern wirklich ausmacht, bewegt Gesellschaften aller Zeit. Seit Jahrhunderten versuchen sie die Kuriosität „Frau“ objektiv und universell zu beschreiben. In einem Jahrhundert wird sie als Göttin und Königin verherrlicht, im nächsten als Hexe und Verführerin geschmäht. Und selbst in den letzten 50 Jahren hatte es das Weibliche nicht wirklich leicht.

Wie schön wäre da eine Wahrheit, die sich nicht dem Anspruch des Zeitgeistes aussetzen muss; die nicht beweisen muss, dass Frauen die besseren Männer sind; die nicht auf Biegen und Brechen eine Gleichheitsideologie durchsetzen muss, sondern eine, die die geschöpfliche Andersartigkeit respektieren, ja sogar ehren kann – einfach weil sie schön ist.

Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet vom katholischen Glauben eine lebendige Quelle der Kraft für die weibliche Identität ausgeht? Doch gerade ihre psychologisch tiefgründigen Wahrheiten mit Ewigkeitscharakter erheben und erbauen die weibliche Seele. Von einem Leben mit und in diesen Wahrheiten handelt der Blog „She’s holy and rich“.

Alles Liebe
Deine Caroline

Von der Lust eine Frau zu sein – nach Gottes Plan

Die Frage, was eine Frau im Kern wirklich ausmacht, bewegt Gesellschaften aller Zeit. Seit Jahrhunderten versuchen sie die Kuriosität „Frau“ objektiv und universell zu beschreiben. In einem Jahrhundert wird sie als Göttin und Königin verherrlicht, im nächsten als Hexe und Verführerin geschmäht. Und selbst in den letzten 50 Jahren hatte es das Weibliche nicht wirklich leicht. 

Wie schön wäre da eine Wahrheit, die sich nicht dem Anspruch des Zeitgeistes aussetzen muss; die nicht beweisen muss, dass Frauen die besseren Männer sind; die nicht auf Biegen und Brechen eine Gleichheitsideologie durchsetzen muss, sondern eine, die die geschöpfliche Andersartigkeit respektieren, ja sogar ehren kann – einfach weil sie schön ist.

Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet vom katholischen Glauben eine lebendige Quelle der Kraft für die weibliche Identität ausgeht? Doch gerade ihre psychologisch tiefgründigen Wahrheiten mit Ewigkeitscharakter erheben und erbauen die weibliche Seele. Von einem Leben mit und in diesen Wahrheiten handelt der Blog „She’s holy and rich“.

Alles Liebe
Deine Caroline

Caroline Mükusch

Von der Lust eine Frau zu sein – nach Gottes Plan

Die Frage, was eine Frau im Kern wirklich ausmacht, bewegt Gesellschaften aller Zeit. Seit Jahrhunderten versuchen sie die Kuriosität „Frau“ objektiv und universell zu beschreiben. In einem Jahrhundert wird sie als Göttin und Königin verherrlicht, im nächsten als Hexe und Verführerin geschmäht. Und selbst in den letzten 50 Jahren hatte es das Weibliche nicht wirklich leicht. 

Wie schön wäre da eine Wahrheit, die sich nicht dem Anspruch des Zeitgeistes aussetzen muss; die nicht beweisen muss, dass Frauen die besseren Männer sind; die nicht auf Biegen und Brechen eine Gleichheitsideologie durchsetzen muss, sondern eine, die die geschöpfliche Andersartigkeit respektieren, ja sogar ehren kann – einfach weil sie schön ist.

Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet vom katholischen Glauben eine lebendige Quelle der Kraft für die weibliche Identität ausgeht? Doch gerade ihre psychologisch tiefgründigen Wahrheiten mit Ewigkeitscharakter erheben und erbauen die weibliche Seele. Von einem Leben mit und in diesen Wahrheiten handelt der Blog „She’s holy and rich“.

Alles Liebe
Deine Caroline

Caroline Mükusch

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#15

Du bist mein

Bild Beitrag #15
Eines Sonntags, ich war auf der Durchreise in einer fremden Stadt, wollte ich bevor es weiterging in die Heilige Messe. Ich hatte bereits alles für die Weiterfahrt gepackt, aus dem Hotel ausgecheckt und mich auf die Suche nach einer Kirche gemacht. Es hatte etwas gedauert bis ich eine fand, aber kurz nach zehn trat ich in eine wunderschöne, gotische Kirche ein. Zu meiner großen Überraschung war die Kirche ziemlich voll, also blieb ich hinter der letzten Bankreihe stehen. Nachdem ich keinen für mich erreichbaren Platz erspähen konnte, richtete ich mich auf eine Stunde Stehen ein. Wenige Minuten später jedoch kniete ich vor Gott und presste meinem Schal fest auf meinen Mund in der Hoffnung, dass niemand bemerken würde, wie ich um meine Fassung und mein Make-up rang, während große, heiße Tränen über mein Gesicht liefen.

Was war passiert?

Der Priester – er hatte eine wunderschöne, tiefe und zugleich weiche, sanfte Stimme – begann seine Predigt mit einer chassidischen Erzählung.

Ein junger Jude kommt zu einem Rabbi und sagt: „Rabbi, ich möchte gern dein Jünger werden.“  Da antwortet der Rabbi: „Gut. Das kannst du. Aber Du musst mir vorher eine Frage beantworten.“ Der Schüler willigt ein und der Rabi fragt ihn: „Liebst du Gott?“ Da wird der Schüler des Rabbis traurig und sagt: „Lieben, das kann ich eigentlich nicht behaupten.“ Daraufhin fragt der Rabbi freundlich: „Hast du dann wenigstens Sehnsucht danach, Gott zu lieben?“ Der Schüler überlegt eine Weile und erklärt immer noch bedrückt: „Manchmal spüre ich die Sehnsucht danach, ihn zu lieben, schon, aber meistens habe ich so viel zu tun, dass diese Sehnsucht im Alltag untergeht.“ Da zögert der Rabbi und sagt dann: „Wenn du die Sehnsucht, Gott zu lieben, nicht so deutlich spürst, hast du dann wenigstens Sehnsucht danach Sehnsucht zu haben, Gott zu lieben?“ Da erhellt sich das Gesicht des Schülers und er sagt: „Genau das habe ich. Ich sehne mich danach, diese Sehnsucht zu haben, Gott zu lieben.“ „Das genügt“, strahlt der Rabbi, „Du bist auf dem Weg.“ …

#14

Wonach die Welt verzweifelt sucht

Bild Beitrag #14
©Kristina Makeeva

Die Leidensgeschichte Jesu des Markus-Evangelium ist eine Männergeschichte, meint zumindest Eugen Drewermann. Alles was dort passiert, wurde von Männern geplant und ausgeführt, bemerkt er in Die Botschaft der Frauen. Erst ganz am Ende, unter dem Kreuz wird es langsam still, leer und weiblich. In den entscheidenden Stunden am Ölberg, „als eine Finsternis über das ganze Land kam und Jesus mit lauter Stimme schrie: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“, sind nicht die Jünger bei Jesus, sondern: ein paar Frauen. Sie trotzen in der härtesten Bewährungsprobe ihres Glaubens der männlichen Zerstörungswut, einzig und allein mit der Herrschaft ihres femininen Seins. Ist es nicht auch das, wonach die ganze Welt so verzweifelt sucht?

Untergangsstimmung liegt in der Luft. Hass, Heuchelei und Verwirrung treiben ihr unheilvolles Wesen. „Da suchten die Hohen Priester und die Schriftgelehrten, wie sie Jesus mit einer List festnehmen und töten könnten“ (Mk 14,1). Nach und nach geben sich die kleinen, usurpierten Egos vieler zerrissener Seelen zu erkennen. Geknechtet von Stolz und Größenwahn, versklavt von Neid und Eitelkeit nehmen sie Platz auf dem Richterstuhl ihrer Einbildung. Sie sind dabei, zum Fluch zu werden für alle. Für die eigene gequälte Seele. Für die tief in sich gespaltene Gesellschaft. Für die ganze Welt. 

Judas Iskariot zum Beispiel, einer der Zwölf, ging zu den Hohepriestern. „Er wollte Jesus an sie ausliefern. Als sie das hörten, freuten sie sich und versprachen, ihm Geld dafür zu geben. Von da an suchte er nach einer günstigen Gelegenheit, ihn auszuliefern“ (Mk 14,10-11). Oder Pilatus, der von seiner Frau noch eindringlich gewarnt wurde, aber nicht auf sie hören wollte: „Als er sah, dass er nichts erreichte, sondern dass der Tumult immer größer wurde, ließ Pilatus Wasser bringen, wusch sich vor allen Leuten die Hände und sagte: Ich bin unschuldig am Blut dieses Menschen. Das ist eure Sache!“ (Mt 27,24). Und natürlich die Handlanger, die es in jedem System gibt: „Die Soldaten führten Jesus ab, in den Hof hinein, der Prätorium heißt, und riefen die ganze Kohorte zusammen. Sie schlugen ihm mit einem Stock auf den Kopf und spuckten ihn an, beugten die Knie und huldigten ihm“ (Mk 15,16 + 19).  …

#13

Sich selbst erobern

Bild Beitrag #13

Das ist weit mehr, als sich einen ruhigen Abend auf dem Sofa zu machen oder sich ein heißes Bad zu gönnen. Es ist auch weit mehr, als beim nächsten Gehaltsgespräch besser für sich einzustehen oder mehr für feministische Rechte zu kämpfen. Sich-selbst-erobern beginnt im Inneren. Es ist die vollständige Inbesitznahme des “eigenen Gefäßes in Heiligung und Ehrbarkeit” wie es im ersten Thessalonicherbrief heißt. Wie aber sollen Frauen eigentlich in einer modernen Gesellschaft, die männlich fühlt, materialistisch denkt und säkular lebt, ihr eigenes Gefäß voll und ganz in Besitz nehmen können? 

Diese Frage geht mir immer nach, wenn ich an all die Mädchen und jungen Frauen in unserer Gesellschaft denke, die jetzt gerade anfangen, ihren Platz in dieser Welt zu suchen. Und natürlich resultiert sie auch aus meiner persönlichen Erfahrung, denn ich habe mindestens zwei, wenn nicht sogar drei große Anläufe gebraucht, um zu verstehen, wer und wie ich wirklich bin. Viele Jahre lebte ich an mir und meiner Natur völlig vorbei; ganz besonders dann, wenn ich meine Tage hatte. 

“Diese Tage!” Die Mitgliedskarte zum Club der Frau und für mich die unnötigste Erfindung dieser Welt. Nichts anderes als eine lästige und unangenehme Unterbrechung meines sonst so perfekt durchgetakteten Arbeitsalltages. Und eine himmelschreiende Ungerechtigkeit sowieso. Was ich an Extra-Energie aufbringen musste, bloß damit keiner merkt, in welch desolatem Zustand ich mich in “diesen Tagen” oft befand. Furchtbar! Also entwickelte ich zwei Strategien: Ignoranz und Kampf. …