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Von der Lust eine Frau zu sein – nach Gottes Plan

Die Frage, was eine Frau im Kern wirklich ausmacht, bewegt Gesellschaften aller Zeit. Seit Jahrhunderten versuchen sie die Kuriosität „Frau“ objektiv und universell zu beschreiben. In einem Jahrhundert wird sie als Göttin und Königin verherrlicht, im nächsten als Hexe und Verführerin geschmäht. Und selbst in den letzten 50 Jahren hatte es das Weibliche nicht wirklich leicht. 

Wie schön wäre da eine Wahrheit, die sich nicht dem Anspruch des Zeitgeistes aussetzen muss; die nicht beweisen muss, dass Frauen die besseren Männer sind; die nicht auf Biegen und Brechen eine Gleichheitsideologie durchsetzen muss, sondern eine, die die geschöpfliche Andersartigkeit respektieren, ja sogar ehren kann – einfach weil sie schön ist.

Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet vom katholischen Glauben eine lebendige Quelle der Kraft für die weibliche Identität ausgeht? Doch gerade ihre psychologisch tiefgründigen Wahrheiten mit Ewigkeitscharakter erheben und erbauen die weibliche Seele.  

warum hly&rch

Warum hly&rch

Lieber Leser,

schön, dass Du hier bist. Du bist also auch auf der Suche nach Antworten auf wichtige Fragen in Deinem Leben? Damit bist Du nicht allein. Viele Menschen, auch ich, sind auf der Suche. 

Eines Tages jedoch machte ich eine erschütternde wie befreiende Entdeckung, nämlich die, dass ich das, wonach ich suchte, nicht finden würde. Vielmehr spürte ich, dass es mich längst gefunden hatte. „Jesus stieg auf einen Berg und rief die zu sich, die er erwählte hatte, die, die er wollte“ (Mk. 3,13-3,14). Man begreift es erst, wenn man es wirklich braucht und wenn eine Art Fenster für diese Einsicht aufgegangen ist.

HLY&RCH soll so ein Fenster sein. Durch dieses möchte eine Denkweise scheinen, die die Gedanken von Frauen über sich selbst und Männer erhebt zu „bewusstem“ bzw. zu Gottesbewusst-Sein, und sein Licht mit allen teilen, die die Selbstquälerei hinter sich lassen und heil werden wollen. Denn alles was heil ist, ist echt, ist ganz, ist heilig und aus dieser Heiligkeit speist sich ein reiches Leben in Fülle.

Caroline

Von einem Leben mit und in dieser Denkweise handelt der Blog „She’s holy and rich“. Vielleicht können einzelne Gedanken Dich auf Deinem Weg wärmen und stärken.

Alles Liebe,

Deine Caroline

Von einem Leben mit und in dieser Denkweise handelt der Blog „She’s holy and rich“. Vielleicht können einzelne Gedanken Dich auf Deinem Weg wärmen und stärken.

Alles Liebe,

Deine Caroline

Caroline

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She’s holy and rich

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She’s holy and rich

#11

Schönheit wird die Welt retten

Bild Beitrag #11

Ja, aber nicht so. Nicht mit Botox, Face­lift, Bauchdeckenstraffung, In­timzo­nenop­ti­mie­rung oder einem „Mom­my Make­over“, wie die Ganz­kör­per­rund­um­er­neue­rung auch ge­nannt wird. Und auch nicht mit Perfektionismus, übertriebener Leistungsbereitschaft, extremen Unabhängigkeitsstreben, einem guten Gehalt oder einer Pseudo-Allverfügbarkeit. Das alles hat nichts mit Schönheit zu tun, sondern nur mit weiblichen Denkfehlern. Denken Frau kapitalistisch von sich, dann degradieren sie ihren Körper zu einer sanierungsbedrüftigen Baustelle, an der es immer etwas zu tun gibt. Diesem Denken möchte ich eine Idee entgegensetzen. Eine Idee, die von so unerschöpflicher Energie ist, dass sie vielleicht sogar die Lösung aller Probleme, mit denen Frauen zu kämpfen haben, bedeutet. 

Fangen wir mit dem Problem an. Eine schöne Frau ist nie wirklich frei. Erstens, hat sie wahrscheinlich schon sehr früh Bewunderung für ihre Schönheit erfahren, was der Grund dafür sein könnte, dass sie irgendwann ein unersättliches Verlangen nach Bestätigung entwickelt. Das führt viele in die Abhängigkeit bzw. Sucht nach dieser Art emotionaler Zufuhr. Zweitens glauben die wenigstens schönen Frauen, dass sie die Bewunderung für sich, also ihre Persönlichkeit bekommen, sondern viele sind eher der Meinung, dass sie für bestimmte Eigenschaften wie ihre Schönheit, Leistungsfähigkeit oder Intelligenz bewundert werden. Sie koppeln ihre Selbstachtung nicht nur an etwas, das vergänglich ist, sondern auch an etwas, das jederzeit zusammenbrechen kann. Drittens setzen viele schöne Frauen Bewunderung mit Liebe gleich. Ohne Bewunderung fühlen sie sich nicht geliebt. Aber Bewunderung ist keine Liebe. Bewunderung ist an Merkmale gebunden, Liebe an die Echt- und Ganzheit einer Person.

#10

Die letzte Bastion

Bild Beitrag #10

Wir leben in einer Zeit, die von einer gesellschaftlichen Krise gekennzeichnet ist. Begonnen hat diese Krise Ende des 18. Jahrhunderts mit der Epoche der Romantik. Romantiker wie Jean-Jacques Rousseau waren überzeugt von der grenzenlosen Tugendhaftigkeit von Männern und Frauen. Sie hielten nichts von Philosophien über die innere Mangelhaftigkeit der menschlichen Seele und davon, jeden Tag gegen die inneren Schwächen anzukämpfen. Vielmehr ebneten sie den Weg für die heutige Eat-Pray-Love-Kultur unserer Gesellschaft. Unter den Stichworten des „Selbstwerts“ und der „Selbstliebe“ verbirgt sich aber nicht ein Weg zur Heiligkeit der menschlichen Seele, sondern tatsächlich zur radikalen Zersetzung und Entgemeinschaftlichung. 

Es scheint besonders ein Zeichen unserer Zeit zu sein, dass Menschen heute egoistischer sind als zu jeder anderen Zeit. David Brooks beschreibt in seinem Buch Charakter. Die Kunst Haltung zu zeigen, welcher kulturelle Wandel in den letzen 50 bis 60 Jahren in unserer Gesellschaft stattgefunden hat. Er fand zum Beispiel heraus, dass 1950 nur 12 Prozent einer Gruppe befragter Abiturienten glaubten, sie seien eine sehr wichtige Person. 2005 waren bei der gleichen Umfrage bereits 80 Prozent dieser Meinung. Und in einer anderen Umfrage wurden 1976 vor allem junge Menschen nach ihren persönlichen Lebenszielen interviewt. Das Lebensziel Popularität und Ruhm rangierten damals auf Platz 15 von 16. Dreißig Jahre später meinten 51 Prozent der Befragten, dass es eines ihrer höchsten Lebensziele sei, berühmt zu werden.

Seiner Meinung nach sind diese Ruhmsucht und dieser Egoismus kein Zufall, sondern das Ergebnis eines neuen Evangeliums. Eines Evangeliums, das Anfang des letzten Jahrhunderts einzog in unsere Gesellschaft und das nicht mehr die Heilsgeschichte Jesu verkündet, sondern die Heilsgeschichte der Selbstliebe: Liebe Dich selbst und es ist egal wen du heiratest; Sei Dir ein guter Freund oder Nichts an Dir ist verkehrt. Von der Liebe zum Nächsten – ganz zu schweigen von der zu Gott – ist kaum noch ein Ton zu hören, so als hätte sie es nie gegeben. …

#9

Entzauberung der Weiblichkeit

Bild Beitrag #9

Die alten Griechen haben das Phantasiewesen des Zentauren geschaffen, das sich aus zwei verschiedenen Geschöpfen zusammensetzt. Die moderne Frau des 21. Jahrhunderts gleicht ihm auf erschreckende Art und Weise. In einer Person ist sie Nachfolgerin der ersten Frau – schön, zart und heilig – und zugleich Prototyp eines neuen materialistischen Gesellschaftsverständnisses – gewinnorientiert, leistungsbereit und ehrgeizig. Als Mutter, Schwester oder Partnerin öffnet sie intuitiv Räume der Hoffnung für alle Nöte und Sorgen. Als Managerin und Arbeiterin sorgt sie ergeben dafür, dass die Zahlen stimmen. 

#8

Basis aller Beziehung

Bild Beitrag #8

Blickt man hinter die Kulissen der Wirtschaft, der Politik oder gar mancher Beziehung, zeigt sich oft ein seltsames Bild. Statt eines harmonischen und respektvollen Miteinanders von Männern und Frauen, dessen Stelldichein wir nach dem großen Wurf der Emanzipation für selbstverständlich hielten, begegnen uns Dominanz- und Unterwerfungsgehabe auf beiden Seiten. Sowohl Männer als auch Frauen nehmen oft banale Kleinigkeiten zum Anlass für ein Kräftemessen. Erst wenn ein Zustand des „Ich = oben, Du = unten“ erreicht ist, sind sie scheinbar zufrieden. Bis zum nächsten Anlass eben.